Bundesliga-Rückschau: Der Fall Reus‘

Bundesliga-Rückschau: Der Fall Reus'

BVB gewinnt wegen gefolterter Bestrafung. Werder Bremen hat vergessen, wie man gewinnt. Und Wolfsburg kann das noch. Alles Wichtige aus der Bundesliga am Mittwoch

Elegant wie selten: Marco Reus © Ina Fassbender / Reuters

Wer spielte wie gegen wen?

Wer spielte wie gegen wen?

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Wer muss sich sorgen?

Wer muss sich sorgen?

Werder Bremen. Vor ungefähr 15 Jahren wäre der SV Werder ein Kandidat für die Super League gewesen. Bremen gehörte zu den besten Mannschaften des Landes. Mit Spielern wie Johan Micoud, die nur als Koch bekannt sind, gehörten sie sogar zur europäischen Fußball-Avantgarde. Jetzt lässt Werder jedoch erneut als Modernisierungsverlierer aus. 0: 1 gegen Rivalen aus Mainz hat nichts einfacher gemacht. Die sechste Niederlage in Folge kommt zu einem ungünstigen Zeitpunkt. On the same subject : NHL: Disneys «Mighty Ducks» kehren auf die Bildschirme zurück. Die unten aufgeführten Teams erzielen starke Tore (mit Ausnahme von Schalke). Es ist also peinlich, wenn Sie ihn selbst vermissen. Bremen ist möglicherweise zu Recht verärgert über die zweifelhafte Entscheidung des Video-Schiedsrichters, der ihnen ein Tor verweigert hat (siehe unten). Die Mannschaft spielt jedoch einfach nicht genug Fußball. Sie können sich nicht sofort mehr Teams vorstellen, die nicht wissen, wie sie mit dem Ball beginnen sollen, als Werder. Johan Micoud würde das nicht gefallen. Übrigens ist er jetzt Winzer. Ein guter Tropfen könnte zumindest die Spiele seines ehemaligen Vereins erträglicher machen.

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Wer darf hoffen?

Wer darf hoffen?

VfL Wolfsburg in der Champions League. Für einen Moment schien es, als könnten sich die Wölfe endlich umdrehen, das heißt mit Enttäuschung. Nach zwei Niederlagen mit ungewöhnlich vielen erzielten Toren haben sie nun in Stuttgart mit 3: 1 gewonnen. Damit hat Wolfsburg Qualifikationen für die Europa League sowie fünf Punkte vor dem ersten Platz in der Champions League. In Abwesenheit von Unruhen ein ständiges Thema unter den besten Mannschaften der Bundesliga. Mit drei der fünf besten Vereine (Bayern, Frankfurt, Dortmund) ist sicher, dass in der nächsten Saison ein neuer Trainer arbeiten wird. Über die beiden anderen (Leipzig und Wolfsburg) wird ständig gesprochen. To see also : Kremlgegner Nawalny in Straflager mit Krankenstation verlegt. Es ist also durchaus möglich, dass Oliver Glasner auch am glücklichen Traineraustausch beteiligt ist. In jedem Fall weigert er sich, Aussagen über seine Zukunft im VfL zu machen. Kürzlich erregte er jedoch Neugier, als er über ein Treffen mit Hansi Flick berichtete. Auf die Frage, ob er wüsste, was Flick im Sommer tat, antwortete Glasner von Sky: „Ich weiß, was er tut. Und er weiß, was ich tue.“ Wahrscheinlich eine fast normale Woche in den Einkaufszentren.

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Was war nicht so doll?

Videobeweis. BVB-Kapitän Marco Reus sagte kürzlich, es sei egal, wie Dortmund seine Spiele gewonnen habe, sondern nur, dass sie gewonnen hätten. Das Motto von Reus im Spiel gegen Union Berlin. Die 1: 0-Strafe siegte mit einem künstlichen Sturz. Marco Reus hat in dieser Saison selten so elegant gespielt. This may interest you : "Love And Monsters 2": Bekommt der Netflix-Hit eine Fortsetzung? Im Gegensatz zu der Mutter aller Schwalben, die sie vor fast genau 26 Jahren im selben Stadion gesehen hat (fühlst du dich jetzt so alt?), Stürzte Reus nicht mindestens ein paar Meter von seinem Gegner ab. Immerhin suchte sein Fuß Kontakt mit dem Körper von Union-Torhüter Andreas Luthe, um zumindest alles zusammen als Foul zu sehen. Dieser Plan war möglicherweise nicht auf dem neuesten Stand, war jedoch spätestens in der ersten Zeitlupe transparent. Warum der Kölner Keller Richter Daniel Schlager wegen seines Fehlers in diesem Fall nicht kontaktiert hat, bleibt für immer sein Geheimnis.

Köln wurde anderswo aktiv. Nach dem angeblichen 1: 1 Bremen gegen Mainz schickte der Video-Schiedsrichter seinen Kollegen auf den Platz von Marco Fritz in den Inspektionsbereich. Nach intensiven Videostudien entschied Fritz, dass der Bremer Kevin Möhwald den Mainzer Torhüter Robin Zentner unfair aus den Händen treten sollte. Eine völlig falsche Entscheidung, Zentner kontrollierte den Ball nicht mit beiden Händen, wie es die Regel vorschreibt, sondern behauptet, Möhwald habe ihn mit der Hand getreten. In jedem Fall wurde die Entscheidung von der VAR erneut verschärft. Es wurde nur eingeführt, um schwerwiegende Fehler von Richtern zu korrigieren, und nicht, um eine optionale Entscheidung durch das Gegenteil zu ersetzen.

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