Laschet holt Merz ins Team: So reagieren die User

Laschet holt Merz ins Team: So reagieren die User

CDU-Kandidat Armin Laschet bringt seinen ehemaligen Rivalen Friedrich Merz in sein Team. Diese Entscheidung wird in den sozialen Medien lächerlich gemacht.

Willkommen im Team. Armin Laschet stellt seinen ehemaligen Rivalen Friedrich Merz auf seine Seite. (Bild: REUTERS / Hannibal Hanschke)

Die Gewerkschaft hat eine Entscheidung getroffen: Armin Laschet soll im September für die Kanzlerin kandidieren. Nach einem harten und langwierigen Machtkampf verlor seine CDU jedoch die Wahlbevorzugung und blieb in jüngsten Umfragen sogar hinter den Grünen zurück. Jetzt versucht Laschet, an Bord der ehemaligen Kandidaten zu gehen, um wieder Einheit nach außen und innerhalb der Partei auszustrahlen. Bisher wichtigster Punkt im Programm: Friedrich Merz will in sein Wahlteam aufgenommen werden.

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Merz gab sich Hoffnung auf eine Position an der Spitze der CDU, doch in einem Dreikampf mit Norbert Röttgen und Armin Laschet verlor der Wirtschaftsexperte. Jetzt betonte Laschet in einem Videolink zur CDU Baden-Württemberg, dass der ehemalige Konkurrent „fest zum Unionsteam für die Bundestagswahlen gehört“, berichtet dpa. „Wir gewinnen nur als Team“, sagte Laschet als Motto der Bundestagswahl. Aber haben die Wähler das genauso gesehen? Die Reaktionen in den sozialen Medien waren ziemlich spöttisch. Unter #Merz veröffentlichen sie ihre Meinung zur Nominierung und der Hashtag ist in ganz Deutschland zum Trend geworden.

Einige vergleichen sogar die Ernennung zum Wahlteam mit der Beschwörung von Dämonen.

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Dieser Kommentar trifft eine ähnliche Kerbe und macht einen historischen Vergleich: „Cleopatra hat eine Schlange auf ihre Brust gelegt. Laschet macht dasselbe mit Merz.“

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Einige Benutzer stellen sogar die Wirtschaftlichkeit von Fachleuten in Frage. „Nur weil jemand weiß, was die ‚Wirtschaft‘ will, heißt das nicht, dass er weiß, was gut für die Wirtschaft ist.“

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Auf jeden Fall wird Friedrich Merz kaum als Symbol für den Besuch einer neuen, revitalisierten CDU wahrgenommen. Ein Twitter-Nutzer schrieb sarkastisch: „Guttenberg, Amthor und Scheuer sind die nächsten und haben die unbeliebteste Teenager-Band gefunden.“

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Und selbst wenn zum Beispiel die Turing-CDU die Mitarbeiter von Merz ausdrücklich begrüßte, scheint die Entscheidung außerhalb der Partei nicht besonders gut aufgenommen worden zu sein. Dieser Benutzer sieht es sogar als einen Rückschritt: „Lobbyisten untereinander. Oder eine Rückkehr in die 80er Jahre.“

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„Es ist eine gute Idee, #Merz in das Kampagnenteam aufzunehmen. Wenn Sie verlieren, dann wirklich #Laschet“, kommentierte ein anderer Benutzer.

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Es bleibt abzuwarten, ob Laschet in der Lage sein wird, einen Waffenstillstand innerhalb der Union zu schließen, indem er beschließt, Merza seinem Kampagnenteam vorzustellen. Aber auch, ob der Preis die derzeit verlorenen Stimmen weiter abschreckt und den Wiedereintritt in das Amt gefährdet.

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