ÖAG: Diskussion über die Filmwirtschaft: “Unser Disney ist Österreich”

ÖAG: Diskussion über die Filmwirtschaft: "Unser Disney ist Österreich"

Eine Spitzengruppe wagte es, einen Blick auf die Situation in der Branche zu werfen. ORF-1 Channel Manager Totzauer: “Partnerschaften ohne Tabus”

Die Zukunft der Filmlandschaft zwischen regionaler Identität und multinationalen Streaming-Giganten war am Dienstagabend Gegenstand eines hochkarätigen Panels, das sich am Tag nach der Oscar-Verleihung mit dem Stand der Branche befasste. Auf Einladung des österreichisch-amerikanischen Verbandes einigten sich die Teilnehmer insbesondere auf eines: Die gesamte Branche befindet sich derzeit in einer Phase des Aufruhrs. Und die Zukunft ist geprägt von einem Spannungsfeld.

Der Weg zum Erfolg kann nur in der internationalen Zusammenarbeit gefunden werden, die auch als Impfung gegen die Provinz dient. Andererseits ist es wichtig, eine kleine Filmindustrie aufrechtzuerhalten, ohne auf große Konglomerate angewiesen zu sein. Für Content-Anbieter in einem kleinen Markt wie Österreich ist es wichtig: “Absolute Fokussierung auf Kernkompetenzen”, betont Lisa Totzauer, Channel Managerin von ORF 1. Gleichzeitig sollte Regionalität nicht Provinzialität bedeuten: “Deshalb müssen wir nachdenken über Partnerschaften ohne Tabus. “

Fragementierung als Problem

Fragementierung als Problem

Eine weitere Gefahr für die Kreativbranche ist die politische Korrektheit, die nicht zuletzt bei den letzten Oscar-Verleihungen deutlich wurde. Hier wurden schließlich Werke, von denen niemand weiß, dass sie belohnt werden, betonte Dolezal – was auf Wunsch der sechs Teilnehmer der Debatte bestätigt wurde, von denen nur einer eines der nominierten Werke gesehen hatte. This may interest you : Neue Studie: Nächtliche Ausgangssperren wohl wenig effektiv. “Wenn alles im Gleichgewicht ist und an jeden gedacht wird, wird es unromantisch”, sagte Dolezal.

Die Marktfragmentierung ist auch für ORF1-Channel-Manager Totzauer ein Problem. Dank der genauen Datenanalyse durch die großen Anbieter würden die Produkte auf einzelne Untergruppen abgestimmt: “Wir werden immer zielgerichteter und wir sind überrascht, dass unser Geschäftsmodell nicht mehr funktioniert.” Der Filmemacher und Komponist Tony Zawinul wies darauf hin, dass dies noch mehr für Kreative gilt, und verwies auf die niedrigen Gebühren der Streaming-Giganten für Inhaltsanbieter: “Ich habe bereits 3-Cent-Schecks erhalten.”

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Insbesondere über die Zukunft der Filmindustrie gab es jedoch Meinungsverschiedenheiten. Wenn Sie sich den weltweiten Umsatzrückgang von 42 auf 12 Milliarden US-Dollar von 2019 bis 2020 ansehen, sollten Sie klar erkennen: “Es kann nicht davon ausgegangen werden, dass dies ein kurzfristiger Effekt ist”, betont Christian Horak von Ernst & amp; Jung. “Ich glaube nicht, dass das Kino nach Covid tot ist. Es muss sich nur neu erfinden”, sagte Produzent Glehr und blickte nach vorne, wie Regisseur Hannes Schalle ebenfalls forderte: “Es gibt keinen Stein auf dem anderen. Das Verständnis des Marktes ist für alle sehr wichtig Forza, wir können es schaffen. “

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