Risiken bei Astrazeneca und Johnson & Johnson sehr gering

Risiken bei Astrazeneca und Johnson & Johnson sehr gering

Das Paul Ehrlich Institute bewertet die Risiken bei Astrazeneca und Johnson & amp; Johnson als sehr minderjährig.

Gute Nachrichten zur Impfung: Es gibt immer mehr Corona-Impfstoffe, und die höchste deutsche Impfbehörde bewertet die Risiken bei Astrazeneca und Johnson & amp; Johnson als sehr minderjährig. Die Frage tritt zunehmend in den Vordergrund: Was dürfen geimpfte Menschen wieder tun?

Berlin (dpa) – Nach dem Inkrafttreten der Kronen-Notbremse in Deutschland liegt der Fokus nun auf mehr Freiheit für geimpfte Menschen. Dies wird an diesem Montag (26. April) in einer Maximalrunde der Bundesländer erörtert, wie von Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU) angekündigt.

Gleichzeitig gibt es gute Nachrichten für diejenigen, die sich in Deutschland impfen lassen wollen. Die höchste deutsche Impfbehörde klassifiziert die Risiken schwerwiegender Nebenwirkungen bei Astrazeneca und Johnson & amp; Johnson als sehr kleiner.

Spahn zeigte sich aber auch aufgrund der ständigen Lieferungen von Biontech / Pfizer optimistisch. Laut der Leiterin der EU-Kommission, Ursula von der Leyen, ist der angekündigte EU-Vertrag über den Kauf weiterer 1,8 Milliarden Dosen des Corona-Impfstoffs Biontech / Pfizer fast fertig. „Wir werden in den nächsten Tagen schließen“, sagte er beim Besuch eines Pfizer-Werks in Puurs, Belgien. Die Dosen sollten bis 2023 geliefert werden. Ziel ist es, Impfstoffe für Erwachsene zu aktualisieren und 70 bis 80 Millionen Kinder in der EU gegen das Coronavirus zu immunisieren.

In Bezug auf Nebenwirkungen erklärte der Präsident des Paul-Ehrlich-Instituts (PEI), Klaus Cichutek, den aktuellen Stand: In Deutschland wird beispielsweise ein Fall von Blutgerinnseln pro 100.000 Impfungen mit Astrazeneca gemeldet. Erneute Untersuchungen in Großbritannien hatten auch gezeigt, dass Thrombose-Fälle im Zusammenhang mit Astrazeneca sehr selten sind. Bei der Johnson & amp; Johnson ist das Verhältnis nach den US-Daten sogar 1 zu 1 Million.

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Cichutek begrüßte nach Gesprächen mit dem Arzt die Einführung des Astrazeneca-Impfstoffs für Personen unter 60 Jahren. „Ich qualifiziere dies als eine sehr vernünftige Maßnahme“, sagte der PEI-Präsident. Die Menschen sollten beispielsweise auf der PEI-Website über die möglichen Risiken informiert werden, und der Arzt sollte sie individuell bewerten. Bayern, Berlin, Sachsen und Mecklenburg-Vorpommern hatten angekündigt, dass die Praktiken den Astrazeneca-Impfstoff jedem injizieren können. Die ständige Impfkommission empfahl es für Personen unter 60 Jahren, ermöglichte es jedoch nach Prüfung durch einen Arzt.

Bei Johnson & amp; Johnson hat derzeit keine Altersgrenze für die Impfkommission, wie Cituchek nach einer Podiumsdiskussion am Vortag bekannt gab. Die EU-Arzneimittel-Agentur (EMA) hat Johnson & amp; Johnson gegeben. Spahn hatte eine rechtzeitige Auslieferung angekündigt.

Welche Einschränkungen gibt es für geimpfte Menschen? Laut Spahn sollte dieses ethisch sensible Thema im Mittelpunkt der für diesen Montag geplanten Konferenz des Premierministers stehen. Ein Problem ist: „Wie behandle ich voll geimpfte Menschen im Vergleich zu denen, die an diesem Tag negativ getestet wurden?“ Ein vollständiger Impfschutz kann mit einem negativen Testergebnis gleichgesetzt werden. Dies gilt laut Spahn beispielsweise für die Aufhebung der Quarantänepflicht nach Kontakt mit einer infizierten Person, die Regeln für die Einreisebestimmungen und die Schritte zur Eröffnung von Geschäften.

Eine andere Frage lautet: „Können Sie jemandem, der vollständig geimpft ist, noch Kontaktbeschränkungen auferlegen?“ Laut Spahn müssen die Interessen der geschützten Person am Grundgesetz und das gleichzeitig zu bewertende Schutzbedürfnis global abgewogen werden. Die Regierung bereitet einen Überblick über rechtliche Fragen für die Runde der Staats- und Regierungschefs vor. Sie können nicht vorhersagen, ob Entscheidungen getroffen werden. Mit Zustimmung des Bundestages und des Bundesrates könnte die Bundesregierung mit Genehmigung der im Infektionsschutzgesetz eingeführten Verordnungen Umsetzungen ermöglichen.

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Medizinischer Präsident Klaus Reinhardt kritisierte das deutsche Verlagsnetz dafür, dass „mehr als fünf Millionen Dosen Impfstoffe ungenutzt gelagert werden“. Spahn lehnte das ab. Nach mehr als 600.000 Impfungen am Vortag stehen derzeit vier Millionen Dosen zur Verfügung. Zwei Millionen davon würden Anfang der Woche in der nächsten Rate geimpft. Der Rest ist geplant. Nur wenige 100.000 des Astrazenenca-Impfstoffs sind nicht geimpft. Die Popularität von Astrazeenca ist etwas zurückgegangen. Aber seiner Meinung nach würden Millionen von Menschen es nehmen, sobald genug geliefert wurde, sagte Spahn. Nach Ansicht des Ministers sollte Astrazeneca die bevorzugte Option für Menschen über 60 sein, aber die anderen Impfstoffe wären auch mengenmäßig für sie erforderlich.

WIE AUS DER IMPFUNGSKAMPAGNE?

Laut von der Leyens können sich die meisten EU-Bürger viel früher als ursprünglich angenommen gegen das Coronavirus impfen lassen. Sie ist zuversichtlich, dass es im Juli genug Impfstoffe geben wird, um 70 Prozent der Erwachsenen in der EU zu impfen, sagte sie in Puurs. Bisher war dieses Ziel für den 21. September geplant.

Spahn erklärte in Berlin, dass laut Lieferprognosen das Ende der bisherigen festen Impfsequenz in Deutschland im Juni zu erwarten sei. Das bedeutet nicht, dass jeder sofort ein Date haben kann. Die Deutsche Stiftung für Patientenschutz warnte, doch immer mehr Menschen fragten nach ihrer Impfung. Die Büchse der Pandora würde sich öffnen.

Generell war Spahn optimistisch. „Was mir Vertrauen gibt, ist, dass unser Hauptlieferant Biontech sehr zuverlässig liefert.“ Von rund 80 Millionen Dosen würden 50 Millionen von diesem Hersteller stammen. Auch Astrazeneca und Johnson & amp; Johnson wollte seine vierteljährlichen Versprechen halten. Im Juni würden die Impfungen der Ärzte des Unternehmens hinzugefügt. Im Unternehmen kann es auch diejenigen erreichen, die noch Zweifel haben oder vor Impfungen zurückschrecken. Derzeit werden 22,2 Prozent der Bevölkerung mindestens einmal geimpft.

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Es ist noch nicht klar, ob der russische Sputnik V-Impfstoff in Deutschland eingesetzt wird. Voraussetzung ist eine Zulassung in der EU, für die die Herstellerdaten zur Verfügung gestellt werden sollen, so Spahn. Der Impfstoff muss auch rechtzeitig eintreffen, damit er etwas bewirkt. Außenminister Heiko Maas (SPD) sagte während eines Besuchs in Belgrad, dass zu diesem Zeitpunkt „die Aufmerksamkeit der Medien für die 30 Millionen Dosen Impfstoffe aus Russland, wenn sie ankommen, etwas hoch erscheint“. Der sächsische Ministerpräsident Michael Kretschmer (CDU) hatte erklärt, Deutschland wolle 30 Millionen Dosen Sputnik V kaufen.

Nach Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) können Impfstoffe Corona auf absehbare Zeit nicht töten. Corona wird sich als behandelbares Virus etablieren. Es verbreitet sich zwar immer mehr saisonal, hat aber insgesamt eine viel mildere Wirkung als heute. RKI-Vizepräsident Lars Schaade sagte, es sei besser, von „grundlegender Immunität“ der Bevölkerung zu sprechen, als von „Herdenimmunität“. Es wird auch Gruppen geben, die nicht geimpft werden konnten oder wollten oder für die Impfstoffe aufgrund früherer Krankheiten nicht so gut funktionierten. Impfstoffe für Kinder sind beispielsweise noch nicht möglich. Das Biontech / Pfizer-Präparat ist ab 16 Jahren zugelassen. Die Ergebnisse einer Studie mit Kindern werden Ende 2020/2021 erwartet.

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