RKI meldet 11.437 Neuinfektionen – Inzidenz steigt weiter

Das Ende der Maskenanforderung ist nicht in Sicht: Die Inzidenz steigt zu Beginn der Woche wieder an; jetzt ist es 165,3.

Berlin (dpa) – Die deutschen Gesundheitsbehörden meldeten an einem Tag 11.437 neue Koronainfektionen an das Robert Koch-Institut (RKI). Darüber hinaus wurden innerhalb von 24 Stunden 92 neue Todesfälle verzeichnet.

Dies basiert auf den RKI-Nummern für Montagmorgen, die den Status des RKI-Dashboards um 05.25 Uhr widerspiegeln. Nachträgliche Änderungen oder Ergänzungen des RKI sind möglich. Am Montag ist die Anzahl der vom RKI gemeldeten Fälle in der Regel geringer, nicht zuletzt, weil an Wochenenden weniger Tests durchgeführt werden. Bis Montag vor einer Woche hatte der RKI an einem Tag 13.245 Neuinfektionen und 99 neue Todesfälle verzeichnet.

Laut RKI betrug die Zahl der Neuinfektionen, die innerhalb von sieben Tagen pro 100.000 Einwohner gemeldet wurden, am Montagmorgen landesweit 165,3. Am Tag zuvor hatte der RKI diese siebentägige Inzidenz mit 162,3 angegeben.

Der RKI hat seit Beginn der Pandemie in Deutschland 3.153.699 mit Sars-CoV-2 festgestellte Infektionen gezählt. Die tatsächliche Gesamtzahl dürfte deutlich höher sein, da viele Infektionen unentdeckt bleiben. Der RKI gab die Zahl derjenigen an, die sich bei rund 2.787.200 erholt hatten. Die Gesamtzahl der Menschen, die mit oder mit einer nachgewiesenen Sars-CoV-2-Infektion starben, stieg auf 80.006.

Der bundesweite R-Wert von sieben Tagen betrug laut RKI-Lagebericht am Sonntagabend 1,16 (Vortag: 1,22). Dies bedeutet, dass theoretisch 100 Infizierte 116 weitere Menschen infizieren. Der R-Wert repräsentiert den Beginn der Infektion vor 8 bis 16 Tagen. Wenn es für einen längeren Zeitraum unter 1 liegt, lässt der Infektionsprozess nach. Wenn es konstant höher ist, erhöht sich die Anzahl der Fälle.

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