„Zuversicht paaren mit Umsicht und Vorsicht“: Jens Spahn bremst Erwartungen

"Zuversicht paaren mit Umsicht und Vorsicht": Jens Spahn bremst Erwartungen

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn nimmt im „ZDF Morning Magazine“ die positive Entwicklung der Koronazahlen zur Kenntnis, warnt jedoch davor, sie zu früh zu lösen. (Bild: ZDF)

Der derzeitige positive Trend bei den Koronazahlen lässt auf Erleichterung hoffen. Jens Spahn warnt im „ZDF-Morgenmagazin“ vor vorzeitiger Erleichterung. Darüber hinaus äußerte sich der Bundesgesundheitsminister zu den Themen Freiheit für geimpfte Menschen und digitale Impfungen.

Die Anzahl neuer Koronainfektionen nimmt ab, der Ruf nach Linderung wird lauter. Bundesgesundheitsminister drückte im „ZDF Morning Magazine“ eine frühe Euphorie aus. „Wir haben Grund, optimistisch und potenziell zu sein, aber wir befinden uns auch noch in der dritten Welle“, betonte Spahn die Situation in den Großstädten. Die Zahlen würden sinken, aber die Intensitätsstücke sind immer noch zu beschäftigt. Dementsprechend forderte der CDU-Politiker: „Verbinden Sie Vertrauen mit Vorsicht und Vorsicht. Öffnen Sie es jetzt nicht zu früh.“ Wenn es um die Öffnung geht, sollten Sie sich auf Außenbereiche konzentrieren. Andere Länder würden zeigen, wie schnell die Dinge in die andere Richtung gehen können.

Diejenigen, die geimpft wurden und die sich erholt haben, können jedoch hoffen, dass ihre Freiheiten zurückkehren. Die Bundesnotbremse sollte durch eine entsprechende Entspannungsverordnung ergänzt werden. Laut Spahn könnte diese Verordnung am Sonntag in Kraft treten, sofern Bundestag und Bundesrat sich bis Freitag einig sind. „Es ist nur wichtig, dass wir hier einen einheitlichen Ansatz verfolgen, insbesondere wenn es um geimpfte und genesene Menschen geht“, sagte der Bundesgesundheitsminister.

Mitri Sirin (rechts) wollte vom CDU-Politiker Spahn wissen, wie kontrolliert werden soll, wer bereits geimpft wurde. (Bild: ZDF)

„Das sind Freiheitsrechte, Grundrechte“

"Das sind Freiheitsrechte, Grundrechte"

Diese Lockerungen, ausschließlich für geimpfte Menschen, werden in der Bevölkerung als kontrovers angesehen. „Das sind Freiheiten, Grundrechte. Und jetzt wird dies zum ersten Mal einheitlich und überhaupt nicht geregelt“, sagte Jens Spahn. To see also : Dokumente enthüllenApple wollte Netflix mit Extrawürsten an Bord halten. Kontakt- und Ausreisebeschränkungen sollten daher für geschützte Personen nicht mehr gelten. „Es ist ermutigend, dass 14 Monate nach der Pandemie ein Impfstoff verabreicht wird, der dies ermöglicht.“

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Aber „Moma“ -Moderator Mitri Sirin wollte wissen, wie man kontrolliert, wer bereits geimpft wurde. Gefälschte gelbe Impfpässe sollen im Umlauf sein, und in einigen Fällen haben Städte und Gemeinden ihre eigenen Zertifikate eingeführt, und ein EU-weiter Impfpass ist noch nicht verfügbar. Spahn sagte zunächst, die Beweise seien nur auf dem Papier gültig. Die gelbe Impfbescheinigung sollte auch nach Einführung der digitalen Impfbescheinigung gültig bleiben. Dies wird „in der zweiten Hälfte des zweiten Quartals“ für Deutschland kommen. Schnittstellen und Standards mussten mit allen 27 Mitgliedstaaten koordiniert werden. Dies wird nun rasch „auf höchstem Niveau in Bezug auf Datenschutz und Privatsphäre“ umgesetzt. Das digitale Impfzertifikat sollte vor den Sommerferien verfügbar sein.

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